Lackierung
Es gibt unterschiedliche Arten Lack, vor allem Lack auf Acrylbasis und Kunstharzlacke. Ich empfehle auf jeden Fall Kunstharzlacke, da diese eine festere Oberfläche bieten. Sie sind mit Nitroverdünner verdünnbar (normalerweise nicht notwendig). Acryllacke sind dagegen wasserverdünnbar (ebenfalls normalerweise nicht notwendig).
Dieser Lack ist äußerst hart und dünnflüssig. Außerdem dringt er tief in das Holz ein und macht damit die Oberfläche hart. Nach dem Trocknen kann die Oberfläche sehr glatt geschliffen werden. Diese Grundierung sollte man nur sehr dünn auftragen, denn hat man erstmal Unebenheiten durch ungleichmäßig dicken Auftrag, bekommt man diese schwer wieder weggeschliffen.
Tip: Sprühdosen mit Kunstharzlack nehmen. Lackieren üben auf Restholz. Fast leere Dosen "spüttern" und kleckern und sind nur zur ersten Lackierung geeignet.
Tip: Es gibt Granitlack, der eine sandartige rauhe Oberläche bildet und gemischt gepunktet ist. Verwendet man diesen, sind keine Unebenheiten des Gehäuses mehr sichtbar. Wer also das Gehäuse nicht so gut hinbekommen hat (oder wem dieser Lack sowieso gut gefällt), kann diesen einmal ausprobieren.
Zwischen dem Lackieren und dem nächsten Schleifen muß der Lack / die Grundierung komplett durchgetrocknet sein, wobei Grundierung meist schon in 6 Stunden trocken ist.
Im Minimalfall kann man statt der beschriebenen Schritte nur einmal Grundierung und dann einmal den entgültigen Lack auftragen (zwischendurch Schleifen nicht vergessen). Allerdings empfehle ich, wirklich die beschreibenen Schritte durchzuführen, weil nur so die Oberfläche glatt wird.
Tip: Nicht sichtbare Teile nicht lackieren, da dies nur Arbeit macht und Lack kostet.
Tip: Seiten der herausnehmbaren Teile nicht lackieren (hier der Rückseite). Ansonsten wird durch den Lack das Holzteil breiter und paßt nicht mehr wie vorgesehen.
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nach dem Aufbringen der Grundierung
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nach der ersten Lackierung
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